Marktforschung in den Niederlanden
Die Niederlande haben eine florierende und offene Wirtschaft, die sehr stark vom Außenhandel abhängig ist. Die Wirtschaft ist bekannt für stabile Arbeitsverhältnisse, für eine gemäßigte Arbeitslosigkeit und eine moderate Inflationsrate, für einen beträchtlichen Haushaltsüberschuss und für die wichtige Rolle als Drehkreuz für Transporte innerhalb Europas.
Die Hauptaktivitäten der Industrie liegen in der Nahrungsmittelherstellung, Mineralölraffinierung, Elektromaschinenbau und Chemikalienproduktion. Eine hochgradig mechanisierte Landwirtschaft bietet Arbeitsplätze für gerade mal 4% der verfügbaren Arbeitskräfte. Trotzdem erwirtschaft dieser Sektor riesige Überschussmengen, die der Nahrungsmittelindustrie und dem Export zugute kommen.
Die Niederlande, so wie elf weitere EU Mitgliedsstaaten, führten den Euro als geltende Währung am 01.01.2002 ein. Das Land bleibt eine der führenden europäischen Nationen, die eine hohe Attraktivität für ausländische Direktinvestitionen besitzen. Als eine Auswirkung des globalen Wirtschaftsschwundes verlangsamte sich des Wirtschaftswachstum beträchtlich zwischen 2001 und 2004, aber in den vier Jahren davor lag das jährliche Wachstum bei durchschnittlich 4% und damit eindeutig über dem EU-Durchschnitt.







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